300 Gedichte an die Muse

    Autorin MARJANA AHAČIČ
     Übersetzung BOJAN WAKOUNIG

Der im Jahre 1884 in Kranjska Gora geborene Schriftsteller Josip Vandot ist in Slowenien vor allem durch seine Geschichten über Kekec bekannt, einen jungen Almhirten, der in den Bergen so manches unglaubliche Abenteuer besteht. Er war aber auch Dichter, seine Poesie erschien im Vorjahr erneut unter dem Titel Bele noči: gorska romanca (Weiße Nächte – Eine Bergromanze). Erstmals wurde die Sammlung im Jahre 1991 von Benjamin Gracer herausgegeben.

Für Vandot als Dichter war das Jahr 1928 ausschlaggebend, als die damals 18-jährige Vida Dobovišek, spätere verheiratete Kovačič, von Radovljica na Kranjska Gora übersiedelte. Mit ihrer Mutter eröffnete sie an der Straße auf den Vršič-Pass das Café Prisank, das auch Josip Vandot oft besuchte, der damals zwar in Ljubljana lebte, aber regelmäßig in seinen Heimatort kam. Die junge Schönheit, die die Gäste des Cafés auch mit ihrem Klavierspiel verwöhnte, wurde zu seiner Muse. Er begann Gedichte für sie zu schreiben, die er aber weder veröffentlichte noch korrigierte, sie aber aufbewahrte.

Josip Vandot starb im Jahr 1944 in seinem Exil in Kroatien während eines Fliegerangriffs. Frau Kovačič übergab nach mehr als fünfzig Jahren die ihr gewidmeten Gedichte, die sie sorgsam aufbewahrt hatte, dem Tourismusverein Kranjska Gora für das Vandot-Gedenkzimmer. Die Sammlung besteht aus rund dreihundert Gedichten, die innerhalb eines Jahrzehnts entstanden sind.

Für Vandot als Dichter war das Jahr 1928 ausschlaggebend, als die damals 18-jährige Vida Dobovišek, spätere verheiratete Kovačič, von Radovljica na Kranjska Gora übersiedelte. Mit ihrer Mutter eröffnete sie an der Straße auf den Vršič-Pass das Café Prisank, das auch Josip Vandot oft besuchte, der damals zwar in Ljubljana lebte, aber regelmäßig in seinen Heimatort kam. Die junge Schönheit, die die Gäste des Cafés auch mit ihrem Klavierspiel verwöhnte, wurde zu seiner Muse. Er begann Gedichte für sie zu schreiben, die er aber weder veröffentlichte noch korrigierte, sie aber aufbewahrte.

Josip Vandot starb im Jahr 1944 in seinem Exil in Kroatien während eines Fliegerangriffs. Frau Kovačič übergab nach mehr als fünfzig Jahren die ihr gewidmeten Gedichte, die sie sorgsam aufbewahrt hatte, dem Tourismusverein Kranjska Gora für das Vandot-Gedenkzimmer. Die Sammlung besteht aus rund dreihundert Gedichten, die innerhalb eines Jahrzehnts entstanden sind.

Der aus Kranjska Gora stammende Dichter Benjamin Gracer ist ein ausgezeichneter Kenner des Lebens und Werkes von Josip Vandot